Haydn/Brahms – Schola Cantorum Wettingensis
Joseph Haydn, Messe B-Dur «Harmoniemesse»
Johannes Brahms, Begräbnisgesang
Die Harmoniemesse in B-Dur von Joseph Haydn, verfasst 1802, ist dessen letztes vollendetes Werk, obwohl Haydn erst 1809 starb. Stilistisch vereint das Werk freudige, festliche Abschnitte mit Momenten tiefer Innerlichkeit, etwa im «Agnus Dei». Trotz Haydns schwindender Kräfte wirkt die Messe groß angelegt und strahlend – ein würdiger Abschluss seines sakralen Schaffens. Im Gegensatz dazu ist Brahms Begräbnisgesang op. 10 ein Jugendwerk, Brahms war erst 25 Jahre alt, als er die Komposition vollendete. Seine Vorliebe für archaisch-altmodische Strukturen verbinden sich in diesem mitreissenden Stück auf ideale Weise mit seinem Interesse für die Theologie im Allgemeinen und für das Alte Testament im Besonderen. Beide Werke sind für Bläser, Streichquartett und Pauke in reduzierter Fassung gesetzt. Es spielen die «Bläsersolisten Aargau», das «Weshalb Forellen Quartett» und Reto Baumann mit historischen Pauken.
Deborah Fogal, Sopran | Elena Dietrich, Alt | Luca Bernard, Tenor
Thomas Hughes, Bass (Samstag) | Stefan Jovanovic, Bass (Sonntag)
Instrumentalensemble | Schola Cantorum Wettingensis | Stefan Müller, Leitung
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